Nante - 5. Jun, 12:18

dieses Gedicht

entstand beim Beobachten der wundersamen Tänze auf der Wand und im Zusammenhang mit Kellers Text: hier ... der ist auf jeden Fall lesenswert ....

aus dem Gedächtnis zitiert



Keller Gottfried

Abendlied

Augen, meine lieben Fensterlein,
Gebt mir schon so lange holden Schein,
Lasset freundlich Bild um Bild herein:
Einmal werdet ihr verdunkelt sein!

Fallen einst die müden Lider zu,
Löscht ihr aus, dann hat die Seele Ruh;
Tastend streift sie ab die Wanderschuh,
Legt sich auch in ihre finstre Truh.

Noch zwei Fünklein sieht sie glimmend stehn
Wie zwei Sternlein, innerlich zu sehn,
Bis sie schwanken und dann auch vergehn,
Wie von eines Falters Flügelwehn.

Doch noch wandl ich auf dem Abendfeld,
Nur dem sinkenden Gestirn gesellt;
Trinkt, o Augen, was die Wimper hält,
Von dem goldnen Überfluß der Welt!

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neeeeein,ich hab schon...
neeeeein,ich hab schon den Text geschriiiieben!
gunter25 (Gast) - 14. Jul, 21:24
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Nante - 12. Jul, 16:10
Gunterle, Gunterle
Ist das DEIN politisches Geständnis ? *grins* Einigen...
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